Der Verein

Wie alles begann

Seit 1887 erklingen Töne der Blasmusik aus Hausen. In diesem Jahr liegt der Ursprung des Musikverein Hausen/Rot e.V. Damals gründete Franz Ohms eine Familienmusikgruppe, die sogar die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts überlebte.

1952 wurde die Kuspo (Kultur- und Sportgemeinschaft) gegründet. Die verschiedenen Abteilungen waren: Musik, Sport, Schützen und Theater. Als 1. Vorstand wurde der Hausener Bürgermeister Gehron gewählt, der auch der erste Dirigent der Musikkapelle war.

1956 wurde die Kuspo in Musikverein umbenannt, da beim Musizieren der eindeutige Schwerpunkt lag.

Im selben Jahr wurde auch die Fahne des Vereins geweiht, die von der Künstlerin Lotte Hofmann, genannt LoHo, genäht wurde. Die 50er und 60er Jahre waren ein Auf und Ab. Gute Plätze in Wertungsspielen (ja, wirklich!) lösten hitzige Diskussionen über die Vereinsführung ab, bis 1966 ein Wechsel von Vorstand und Dirigent den Verein in ruhigeres Fahrwasser brachte. Pfarrer Nick übernahm das Amt des ersten Vorstands, Eduard Knupfer leitete von nun an die Kapelle und tat dies bis 1997! Und endlich bekam der Verein auch eine Uniform (grau, mit Schirmmütze a là Glenn Miller).

Seit 1968 findet das 4-tägige Sommerfest am Fronleichnam-Wochenende statt, die Göckele gibt es übrigens seit 1970. 1972 löste Josef Rauscher Pfarrer Nick als erster Vorstand ab und führte dies bis 1997.

1975 gab es dann wieder eine neue Uniform, diesmal grün und ohne Schirmmütze. 1987 überrollte die Emanzipation Hausen: Statt 14 Männern wurden in der Hauptversammlung nur elf Herren gewählt. Die restlichen drei Plätze wurden erstmalig durch Frauen belegt, welche sich auch noch erdreisteten, die Posten des zweiten Vorstands, der Schriftfuhrerin und der Kassiererin zu übernehmen. Doch diese erledigten ihre Aufgaben (wider Erwarten) gut und festigten den Erfolgskurs des Musikverein Hausen.

1991 wurde das alte Schulhaus, in dem der Musikverein probte, umgebaut. Die Musiker kamen während dieser Zeit für ihre Proben in der Kantine der Firma Klenk unter, bis sie 1992 wieder in das nun „Dorfgemeinschaftshaus“ umbenannte Gebäude einziehen konnten. Nach 14 Jahren wurde es auch wieder Zeit für eine neue Uniform. Pünktlich zum 40-jährigen Gründungsfest präsentierte sich der Musikverein Hausen in der neuen weinroten Uniform, die bis heute aktuell ist.

1995 wurde mit der ersten Hüttenfreizeit eine neue Tradition ins Leben gerufen, die Hüttenfreizeit der Jungmusiker, die dieses Jahr wieder in Österreich statt finden wird.

1997 gab Josef Rauscher seinen Posten als Vorstand an Wilfried Bühler ab, der den Verein bis 2011 führte. Eduard Knupfer reichte im selben Jahr seinen Dirigentenstab an Helmut Knupfer weiter, der diesen zwei Jahre später an Ralf Matthews weiter gab.

Das 50-jährige Bestehen des Vereins im Jahr 2002 wurde groß gefeiert, das Zelt wurde um 2 Bahnen vergrößert, was angesichts der Menschenmenge kaum auffiel. Auch die Vereinsfahne wurde zum Jubiläum restauriert und erstrahlt seitdem im neuen Glanz.

Nach mehreren Dirigentenwechseln leitet nun seit 2010 Michael Helminger die Kapelle. Edith Grün übernahm im Jahr 2012 das Amt der 1. Vorsitzenden, nachdem sie ein Jahr das Amt nur kommisarisch bekleidet hatte, und leitet den Verein bis heute. Übrigens, heute sind die Hälfte der Vorstandsmitglieder Frauen.

 

Sonderseite Mein Verein Rundschau

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