Rückblick Fasching

Kalt war es am Tag des Pferdemarkts in Gaildorf. Da kam uns gerade recht, dass dieser mit dem Rosenmontag zusammenfiel und wir daher den Umzug in unseren Rattenkostümen bestreiten konnten. Unser Schnapswagen war dieses Mal nicht mit von der Partie, dafür wurden Süßigkeiten verteilt.

Gleich am nächsten Tag ging es dann weiter: Die Rotratten machten die Gemeinde unsicher. Ausnahmsweise regnete es nicht in Strömen, also ging es diesmal zu Fuß nach Oberrot, wo wir herzlich von Familie Ristau in ihrem Friseursalon begrüßt wurden und auch schon die erste Stärkung entgegen nehmen durften.

Dann ging es weiter Richtung Dorfmitte. An der Kreuzung zur Hauptstraße fanden wir eine Familie als Zuhörer, deren Kinder ganz begeistert waren und ein Ständchen forderten. Ok, vielleicht lag dass auch daran, dass die Ratten Süßigkeiten verteilt haben? Die Einladung zum Essen mussten wir leider ablehnen, vor uns lagen noch viele weitere Stationen und die Zeit war knapp.

Als erstes ging es zum Rathaus und diesmal hatten wir tatsächlich Glück: Der Schultes war noch da und brachte uns sogar eine Flasche zur Stärkung mit. Und Pfarrer Balko hatte die Rotratten schon von weitem gehört und war extra mit seiner Kamera gekommen, um ein Gruppenbild von uns zu machen. Nach einem Ständchen ging es weiter zum Haus Salem. Die Bewohner waren sichtlich erfreut uns zu sehen, schunkelten oder tanzten mit und wollten uns gar nicht mehr gehen lassen.

Danach ging es zum Seniorenhaus Margarete, wo wir schon sehnsüchtig erwartet wurden. Auch hier wurde geschunkelt und mitgesungen. Familie Müller hatte uns wie immer für unser Ständchen Speis und Trank bereitgestellt, doch vorher – man ahnt es schon, die Zeit war wieder einmal unser Feind – mussten wir zum Stengelin, da es schon auf halb sieben zuging. Wir marschierten ein und die Ratten wuselten durch den ganzen Laden. Nach unserem Ständchen ging es dann noch einmal zum Seniorenhaus Margarete, wo wir wieder super verköstigt wurden.

Nach einem Abstecher bei Claudia Bohnert war dann die letzte Station dran: Das Gasthaus Krone, wo wir von den Wirtsleuten herzlich empfangen wurden. Aber auch die Gäste mussten mit ran: Schunkeln und tanzen war angesagt.

Dann fuhren uns mehrere herbeigerufene „Shuttlebus“-Fahrer wieder nach Hausen. Dort spielten wir nochmals in der Bergstraße, bevor die Rotratten sich ins Dorfhaus aufmachten, um die Kehraus-Gäste zu begrüßen.

Nach 3,5 Stunden war unser Umzug nun endgültig vorbei und alle waren froh, sich endlich mal hinzusetzen und in Ruhe etwas essen zu können.

Wir danken all denen, die beim Umzug mit dabei waren, die uns ihre Türen geöffnet und mit Speis und Trank verköstigt haben, allen Zuhörern und Spendern, den „Shuttlebus-Fahrern, den Lkw- und Autofahrern, die uns auf dem Weg nach Oberrot lautstark unterstützt haben, all denen, die in der Zwischenzeit alles für den Kehraus vorbereitet haben … Es war anstrengend, aber hat auch wieder viel Spaß gemacht und wir hoffen, wir konnten dem ein oder anderen eine Freude machen.

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